Blog von Wolfgang & Petra

19.2.2019

Von Los Brecitos durch die Caldera de Taburiente

Filed under: La Palma 2019,Urlaub — Wolfgang @ 22:22

Heute also mal der Versuch einer etwas längeren Wandertour.Wie immer ist Vorbereitung alles. So habe ich mir kurzfristig noch so eine GPX App auf das Handy geladen, da der Verlag die ganzen Touren auch als Tracks zur Verfügung stellt. Was auch gut war!
Ausgangspunkt ist das Bachbett des Barranco de las Angustias bzw. ein dort gelegener Parkplatz. Liegt grob gesagt noerdlich von Los Llanos. Von da aus geht dann ein Taxi-Transfer bis zum Startpunkt der ca. 13 Km langen Wanderung. Im Grunde rund 1000Meter Höhenunterschied im Abstieg und ca. 200 im Aufstieg.

Die Sammeltaxis fuhren über eine Strasse nach oben, bei der man schwindelig werden konnte. Und das, obwohl sie wirklich sehr gesittet fuhren.Oben angekommen erfolgte zunächst mal eine Zeit der Orientierung. Sehr viel Deutschländer um uns herum…

Ja, und dann ging es los. Das erste Drittel recht genütlich über mit Kiefernadeln übersätem Boden. Es war stellenweise richtig weich und fluffig. Immer wieder tolle Ausblicke tief hinunter in die Caldera. Aber, wie das so ist, kann man das nur schwer auf einem Foto einfangen.

Danach wurden die Wege steiler und auch steiniger. Manchmal auf gemauertem Naturstein, was so lange gut ging, wie hier kein Schotter lag. Denn dann wurd es echt kniffglig, um nicht auf diesem Rollfeld auszurutschen. Dazu dann Höhenunterschiede von nem halben Meter und mehr – war schon eine Herausvorderung für uns.

Das letzte Drittel gingen wir überwiegend durch ein Bachbett. Aktuell verlief hier kein Fluss, sondern nur ein kleines Bächlein. Ach, ist man geneigt zu denken, dass ist doch mal schön. Weit gefehlt! Denn statt eines ebenen Bettes, sind hier scheinbar in schöner Regelmässigkeit Gerölllawinen abgegangen. Das fordert natürlich auch bei der Wanderung seinen Tribut. Wir mussten nicht nur öffters über den Bach die Seite wechseln, sondern kraxelten auch über riesiege Steine, die es sich hier gemütlich gemacht haben.

Das sorgte dafür, dass wir für die 13,5 Km 7 Stunden benötigten. Klar haben wir auch immer mal wieder angehalten und auch eine ausgiebeige Pause eingelegt (4 Bananen und 0,5 Liter Wasser p. Person!), aber alles in allem war es doch schon anstrengender, als wir uns das so gedacht hatten.

Dafür haben uns die vielen tollen Eindrücke dieser Vukanlandschaft entschädigt. Ein paar Fotos sind angehängt.

2 Comments »

  1. Die Mama ist urklein im Riesengebirge

    Kommentar von Katja — 21.2.2019 @ 20:31

  2. Also ich finde dass die Landschaft urgut mit der Kamera eingefangen wurde !!☀️

    Kommentar von Christian — 22.2.2019 @ 15:29

RSS feed for comments on this post.

Leave a comment

Powered by WordPress