Jetzt ist schon Sonntag. Wir haben beide sehr gut geschlafen und haben auch hier den Tag mit einem Schäumchen-Kaffee begonnen. Gegen 11 dann los ins Städtchen zum Bar/Caffee Elvis. Dort wollten wir frühstücken. Kennen das Lokal vom letzten mal und die Besitzerin hat uns tatsächlich wiedererkannt. Jetzt noch eine kleine Runde durch die Stadt gegangen und versucht, noch ein Negra-Bierchen zu bekommen. Allerdings hatten alle anderen Lokalitäten entweder geschlossen, oder es waren welche mit Kaffee und Kuchen. Also wieder zurück zum Haus. Auf der hinteren Terrasse war nun schon tolle Sonne und dort konnten wir uns ein kleines Heineken Bier genehmigen. Kurz noch etwas leichter angezogen, mit Sonnenschutz eingeschmiert und ne halbe Stunde in der Sonne gelegen. Richtig toll! Nu wurde es aber Zeit noch etwas für den morgigen Unterricht zu üben…bei einem Achtel (wie der Wiener sagt) klappte das ganz annehmbar – glaub ich… Zum Entspannen noch einen kleinen Spaziergang gemacht, bevor es dann Abendbrot gab. Allerdings saßen wir dabei in der Wohnung und mussten auch wieder etwas mehr Klamotten anhaben. Wird halt kühler abends. So geht die Zeit dahin – und morgen ist für uns zunächst einmal sehr spannend, wie es mit dem Sprachkurs so klappt. Gut’s Nächtle
Nun nach langer Zeit mal wieder die WP-Galerie ausprobiert…also nicht wundern, wenn man hier einmal Bilder sieht – und dann plötzlich nicht mehr 🙂
Frühstück bei ElvisDa hat man gut lachenTolle Streeet-Art an vielen HauswändenSooo schön nach Größe sortiert kommen bestimmt aus Deutschland :-)) Unser Stundenplan – Morgen geht es los mit Spanisch…
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Jawoll – dieses Jahr soll es noch einmal auf die Insel gehen. 10 Wochen dieses Mal. Und ganz ehrlich – es ist praktisch aus Versehen passiert…doch – wirklich.
Also: Wir haben ja schon vor 2 Jahren! die Übernachtung in unserem Lieblings-Bungalow in Charco Verde Vor-reserviert. Sonst ist der nicht mehr zu bekommen. Wir können aber erst ab dem 28.12.25 dort hinein. Und wer versucht einen Flieger zu der Zeit zu buchen weiß, dass man dafür auch einien guten Urlaub bekommt. Also haben wir 2 Wochen davor gelegt. Da sind wir dann in El Paradiso, die Unterkunft, in der wir vor dem Vulkanausbruch schon einmal waren und die nun wieder vermieten.
Naja – dann kam da die Idee, dass wir uns ein wenig ins Spanisch einarbeiten sollten. Einfach, damit man ein paar Broken mehr sprechen kann und es nicht ganz so spartanisch mit der Kommunikation ist. Tja – und da viel uns das Angebot von Eva in die Hände. Die Dame gibt Sprachunterricht und hat auf Ihrem Gelände auf 2 kleine Apartments, die man dazu buchen kann. Das haben wir dann auch flux getan. Und so kam es, dass wir vom 29.11.25 bis zum 7.2.26 auf der Insel sind und dazwischen 2 mal umziehen müssen.
Nun geht’s hier aber los – am 29.11.25.
Guten Morgen. Es ist 4:15 Uhr und für uns ist das wirklich eine sehr sehr frühe Aufstehzeit. Aber, es ist ja für einen guten Zweck! Jetzt heißt es erstmal sich etwas frisch zu machen für den langen Tag. Dann muss man noch ein paar Mal durch die Räume gehen, Steckdosen und Stecker kontrollieren ob auch alles ausgezogen ist, und zum Schluss geht’s in den Keller, das Wasser abdrehen und die Heizung zurückfahren.
Jetzt warten wir auf das Taxi, was uns 20 Minuten vor 6 Uhr abholen sollte für die 7 Minuten Fahrt zum Bahnhof. Aber es wurde immer später…und später…und nachdem wir die Zeit um 3 Minuten überschritten hatten, und wir langsam erhöhten Puls bekamen, haben wir mal angerufen und festgestellt, dass unsere Fahrt dort gar nicht bekannt war. Scheinbar hat der Chef vergessen, diese einzutragen und der aktuelle Fahrer stand noch am Bahnhof und wusste nichts davon, dass wir abgeholt werden wollten. Aber das klappte dann noch ganz gut, wir hatten auch immer noch 10 Minuten Zeit um auf den Zug zu warten. Irgendwie haben wir uns angewöhnt, an allen möglichen Stellen möglichst viel Puffer einzubauen. Damit waren wir heute auch noch nicht am Ende, das wussten wir aber aktuell noch nicht…
Der Zug kam dann auch pünktlich und es konnte losgehen.
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So wie wir es früher mal erlebt hatten haben wir dann schon nach 10 Minuten unsere gekochten Eier und Brot ausgepackt, um vernünftig zu vespern.
Das hatte allerdings weniger etwas mit dem Frühstück als solches zu tun sondern eher damit, dass wir eine gute Grundlage in den Magen bekamen. Denn natürlich hatten wir auch den einen oder anderen Piccolo dabei und da wurden schon die ersten zwei auf dieser Fahrt geleert. Herrlich. Im Verlauf der Strecke konnte ich in der DB App sehen, dass es zwischen Münster und Dortmund die erste Verzögerung gab. Da sollte die Umstiegszeit jedoch noch passen, es waren eh nur 9 Minuten. Aber im Laufe der Fahrt vergrößerte sich unsere Verspätung immer mehr, so dass uns im nächsten Schritt schon der nächste Anschlusszug von Essen zum Flughafen angegeben wurde. Irgendetwas um 20 Minuten nach acht. Natürlich machten wir uns keine großen Sorgen, denn der Flieger sollte ja um 11:45 Uhr gehen-also genügend Zeit. In Essen angekommen stellte sich dann jedoch heraus, dass neben einer verspäteten Zug Stellung, einem technischen Defekt, einem vorausfahrenden Zug der Verspätung hatte jetzt auch noch einen Polizeieinsatz am Zug gab. Alles Dinge die versuchten, uns immer weiter zu verspäten, was allerdings nur bis 8:53 Uhr geklappt hat. Denn dann stand endlich unser erwarteter Zug nicht wie noch vor zwei Minuten angezeigt auf Gleis 2, sondern auf Gleis 1 zur Verfügung. Aber hey, wir haben ja bisher wirklich gute Erfahrungen mit der Bahn gemacht und sind ja auch hier wieder gut weggekommen. Und so wirklich Schuld hat die Bahn für diese Verzögerungen nicht gehabt. Am Düsseldorfer Flughafen kamen wir dann wieder in bekannte Gefilde. Mit dem Skytrain sind wir problemlos zum Abfahrt Terminal gekommen und konnten dann auch schon über unseren Boardingpass das Gepäck aufgeben bzw den Aufkleber holen. Weiter zur elektronischen Gepäckaufgabe – auch das war kein Problem. Mein Koffer wog zwischenzeitlich 22,5 kg von 23 erlaubten – also alles im grünen Bereich. Petra ist es ja gewohnt, dass ihr Koffer kleiner ist, sie möchte auch keinen größeren, und da ist es fast unmöglich die 23 Kilo zu reißen. Von daher, ich glaube sie hatte 19 kg, war das alles schnell gemacht und die Koffer schon einmal aufgegeben. Jetzt haben wir uns noch ein kleines Bistro gesucht innerhalb der Abflughalle und haben erst einmal gefrühstückt. Nicht zu vergessen, das zum Abschluss jeder noch ein Piccolöchen hatte, was wir ja eh nicht durch die Sicherheit bringen könnten. Von daher wurden wir also gezwungen den Piccolo hier schon zu trinken und nicht im Flugzeug…
Der Sicherheitscheck war eigentlich wieder einmal so ein Erlebnis, wo wir dann nur noch den Kopf schütteln konnten. Warum? Problemlos konnten wir alles auf irgendwelche Wannen verteilen, die dann gescannt wurden. Wir selbst natürlich durch den Körper Scanner und dann dauerte es bis die Wannen kamen. Unsere beiden wurden ausgesteuert und mussten also separat kontrolliert werden. Dazu werden die Wannen vor einen Barcode-Scanner gehalten (jede Wanne hat einen eindeutigen Barcode…vielleicht), damit festgestellt werden kann, welches Bild zu dieser Wanne gehört. Allerdings hatten wir vorher schon festgestellt, dass die betroffenen Beamten bzw Sicherheitsleute immer wieder sagten, sie müssten die Wanne erneut scannen da kein Bild vorhanden ist. Dass wir es in viereinhalb Stunden über 4000 km auf die Insel La Palma schaffen ist ja schön. Aber das auf eine Länge von 15 m ein elektronisch gemachtes Foto nicht vom Scanner zum Überprüfungsplatz gebracht werden kann, ist schon wirklich eine interessante Geschichte – oder ein Armutszeugnis. Nichtsdestotrotz nachdem vor uns schon ein Mann das zweite Mal seine Wanne hat durch den Scanner laufen sehen sind wir dann auch gut rausgekommen. Es ist nichts festgestellt worden – diesmal passierten die Wannen den Prüfplatz – wahrscheinlich hatte sich durch den 2. Scann eine Gefahrenlage neutralisiert. Weiter gin es durch den Duty-Free, wo ich typischerweise irgendetwas süßes kaufe, und dann ging es schon weiter zum Abflug Terminal.
Zwischenzeitlich hatte der Check-In tatsächlich schon begonnen, allerdings mit den Gruppen eins und zwei, und wir waren ja die Gruppe drei. Dann ging es in das Flugzeug. Natürlich bildet sich immer ein Stau, bis alle jeweils ihr Handgepäck oben verpackt haben und dann endlich auf ihren Sitzen Platz nehmen konnten. Aber so lange wie diesmal hatten wir es wohl noch nicht erlebt.
Im Flieger dann hingesetzt haben wir dann das Gefühl gehabt, dass die Vorschriften für die Käfighaltung bei Tieren bitte auch hier Anwendung finden sollten, damit ein Mensch auch etwas Platz hat. Es waren schon keine Taschen an den Vordersitzen geschweige diese mit den Gummis, es war überhaupt nichts, was dir irgendeine Ablage bietete. Der Tisch, den man Alibi mäßig herunterklappen konnte, führte nur dazu, dass er dir schon fast die Brust abgeschnürt hat. Es war wirklich so eine Erfahrung, die mich überlegen lässt, nicht noch mal mit Eurowings diese Strecke zu fliegen. Eher schaue ich über eine andere Fluggesellschaft und einen anderen Anreisetag als hier noch mal in diese ja es ist schon fast Zwangsjacke gesteckt zu werden – und das für viereinhalb Stunden. Naja, man kann nicht alles haben, das Ziel ist ja nun schon wirklich kurz vor dem Erreichen. So ca eine Stunde vor der Landung kam dann mal eine Durchsage vom Piloten. Höhe Flugzeit Temperatur und das, was man alles so kennt. Er schloss dann seine Ansage mit den Worten: „Ach ja und wir müssen noch unsere Ehrengäste begrüßen in der Reihe 10 – Wolfgang und Petra.“ Da haben wir uns natürlich recht sparsam angeschaut und wussten warum Christian uns gefragt hatte wo wir denn sitzen würden….. dieser Wiener Schlawiner. Vor allem konnte man bei den Reihen vor uns natürlich sehen, wie alle Köpfe umgingen weil sie sehen wollten, wer denn jetzt wohl die Ehrengäste sind. Auch wir hatten eher nach vorne geschaut weil wir halt angenommen haben, dass in den vorderen Reihen, da wo mehr Beinfreiheit ist, irgend eine Persönlichkeit saß. Aber nein – wir waren es selbst, die gemeint waren.Hihi…
Am Flughafen selbst dann das gewohnte Prozedere aussteigen ab zum Gepäckband und bei den autovermietungsschaltern bildeten sich schon richtig dicke fette lange Schlangen. Oje oje, habe ich noch so gedacht. Natürlich kam es wie es kommen musste, Petras Koffer war als einer der ersten schon da, und ich musste auf meinen warten…. wie das nun mal so ist. Als er kam, konnten wir sofort losgehen, denn wir wussten ja schon wo alles hier zu finden ist. Ab ins zweite Untergeschoss, ganz durch bis ans Ende gehen und dort musste irgendwo die Autovermietungsfirma sein, über die wir unseren Mietwagen gebucht hatten. Auch dort hatten wir nur einen Kunden vor uns, so dass die Abfertigung recht schnell ging. Kurz den Führerschein checken, Kreditkarte angeben, bezahlt war schon alles, alle weiteren Dinge waren uns auch schon bekannt, so dass der deutsche Mitarbeiter, der hierher ausgewandert ist, uns sofort zum Auto bringen konnte, was wir auch schon kannten. Petra meinte, es wäre der gleiche Fiat 500, den wir auch schon Anfang des Jahres hatten. Also eingestiegen losgefahren ab zu unserer Lieblingsparkbucht, von wo aus man rüber nach Santa Cruz gucken kann, und wir jedes Jahr, wenn es irgendwie möglich ist, ein Selfie machten. Warum wenn es irgendwie möglich ist: weil zwei Jahre am Umbau der Parkbucht gebaut wurde, um aus dem ehemals einfachen Seitenstreifen Parkplatz praktisch jetzt einen schönen Halteplatz zu bauen. Von hier aus hat man nämlich wirklich eine schöne Sicht vom Norden über Santa Cruz bis runter Süden zum Flughafen. Schön gemacht. Weiter dann zum Mercadona unseren ersten initialen Einkauf machen, wo wir auch fast einen DIN A4 Zettel voll geschrieben haben. Weil all die Dinge die Gewicht Kosten, so wie Shampoo, Bodylotion, Zahnpasta und alles mögliche weitere bis hin zum Deo, lassen wir zu Hause, und kaufen es dann vor Ort, da wir für zehn Wochen typischerweise alles geleert bekommen. Von hier aus ging es dann weiter zu unserer Sprachschule nach Los Llanos. Hier wurden wir freundlich empfangen, es wurde uns geholfen beim Ausladen des kleinen Fiats, der wirklich proppevoll war, und ich bekam sogar im nahen Umfeld noch einen Parkplatz. Und nachdem wir alles erst einmal verstaut hatten, ein kurzes Abendbrot zu uns genommen haben, sind wir dann glücklich und erschöpft ins Bett gefallen und haben gut und lange geschlafen.
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Heute Vormittag wollen wir noch einmal zu Fuß nach Los Lianos gehen. Da ich gestern meine FlipFlops irgendwo vergessen habe, braucht es nun Ersatz. Am besten so eine Art Wandersandalen. Die haben den Vorteil gegenüber FlipFlops, dass ich die auch mit Strümpfen tragen kann…
In LL war wieder richtig was los. Hier wird immer irgendwas für Kinder und Jugendliche organisiert und natürlich immer mit einem großen Fest auch für die Erwachsenen verbunden. Diesmal war es ein Stadtlauf und wir mussten uns den Weg zum Outdoor Laden freimachen.
Tatsächlich habe ich dort auch eine gewünschte Sandale in meiner Größe gefunden, ach wenn es längeres Suchen im Lager nach sich zog – 47 ist nun mal kein Standard.
Daheim dann noch ne Maschine Wäsche fertig gemach. Da es hier scheinbar so Usus ist, dass man bei 3 Wochen nur einmal Handtücher wechselt, haben wir kurzentschlossen unsere gewaschen.
Dann noch den Grill vorbereitet – immer noch der Einmalgrill, der durchaus noch ein paarmal benutzt werden kann. Und vor dem Grillen noch eben den Klassiker „Dinner for One“ geschaut. Das gehört auch hier dazu.
Kurz nach dem Essen kam dann das Pärchen aus dem Nachbarbungalow rüber und wir haben noch bis 22 Uhr gequatscht. Dann mussten sie ins Bett aufgrund der anstrengenden Wanderung, die sie tagsüber gemacht haben.
Tja – so waren wir allein zuhause und haben uns noch einen Münsteraner Tatort angemacht, den Ich auf nem Stick dabei hatte.
Mitternacht war es dann recht ruhig, da hier das private Böllern verboten ist. Wir sind dann noch mit Sekt auf die Straße runter, aber auch hier waren wir allein. So haben wir dann das neue Jahr in der nötigen Ruhe empfangen, bevor dann auch bei uns die Lichter aus gingen.
Frohes neues allen, die mitlesen.
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Heute heißt es etwas früher als gewöhnlich aufzustehen. Sabine ist nur von 10 bis 12 Uhr in der Anlage, da wollen wir sie besuchen. Für 2025 konten wir unseren Bungalow erst ab dem 28.12.2025 buchen. Von der Zeit her fällt das genau in die Hoch-Zeit, was die Flugpreise angeht. Also werden wir versuchen, noch 2 Wochen vorher eine Unterkunft zu finden. Zuerst wollen wir jedoch nachfragen, ob nicht ggf. irgendein anderer Bungalow frei ist, dann würden wir nach 2 Wochen innerhalb der Anlage umziehen.
Naja – erwartungsgemäß war es reines Wunschdenken…
Aber – wir haben zufällig auch Adelheit und Kerstin getroffen und konnten uns wieder supi unterhalten, bis der Kunde vor uns gegangen war und Sabine Zeit für uns hatte. Und die beiden Mädels konnten nun auch los, da der Bananen Laster, der die Ausfahrt versperrte, nun auch losfuhr.
Noch kurz abgeklärt, dass Sabine am Sonntag nicht kommen braucht, wir kennen ja schon alles, und dann sind wir weiter zum Strand von Charco Verde. Hier wollten wir eigentlich den Nachmittag verbringen. Es sollte ja der Kiosk auf haben, den wir dringend brauchten, da wir bisher noch kein Frühstück hatten.
Wir sahen zwar, dass der Betreiber mit seinem Auto ankam, aber sogleich wieder weg war. Kurzentschlossen haben wir alles zusammengepackt und uns auf den Weg nach Puerto Naos gemacht.
Schon auf dem Weg zum Parkplatz sahen wir ein kleines Lokal,vor dem Menschen saßen – in der Sonne. Also wir sofort hin und bekamen dort ein paar herrliche Sandwiches, ein Bierchen und ein Eis. Bauch, was willst du mehr…hihi…
An der Promenade sind wir dann vorbei und haben geschaut, ob wir die Wohnung finden, die wir uns im Internet angeschaut hatten. Die, die 400 Euro mehr als eine vergleichbare in Tazacorte kostet. Wir haben sie auch gefunden – und die Entscheidung wird dadurch nicht einfacher…
Dann erst einmal ausgiebig Sonnenbaden, bevor es ins Wasser ging. Anschließend trollerten wir uns wieder zurück in unseren kalten Bungalow. Hier hatten wir noch einige ‚warme‘ Gespräche mit unseren Nachbarn links und rechts von uns. Anscchließend en zünftiges Abendbrot mit gebratenen Würstchen, Ei und Avokadocreme – puh, nun langt es aber auch.
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Moin, schon der dritte Sonntag auf der Insel… die Zeit rast aber auch nur so dahin. Beim obligatorischen Schäumchen Kaffee im Bett haben wir so überlegt, ob wir für Silvester und Neujahr noch etwas brauchen. Wir hatten letztens im HiperDino Hühnchenfleisch gekauft, das auf dem Einmalgrill total lecker geschmeckt hat. Das wäre doch genau das richtige. Allerdings haben wir auch hier schon die Erfahrung gemacht, dass die guten Dinge nur kurz zu bekommen sind. Da wir morgen Sabine in Charco Verde besuchen wollen, werden wir da sicherlich erst nachmittags zum Einkaufen kommen. Also fahren wir heute einkaufen, dann wissen wir auch, ob wir ggf. morgen nochmal schauen müssen, sollten wir nicht alles bekommen. Doch diesmal sind wir echt nur rein, alles eingeladen, wir wissen ja mittlerweile, wo alles steht, und dann ab an die Kasse. Ich meine, es war keine halbe Stunde. Da wir tatsächlich auf der Dachterrasse Sonne hatten, haben wir es dann zwei Stunden dort ausgehalten. Muss man ja dann auch nutzen, wenn denn mal alles passt… selten genug.
Am Abend, nach einer Schüssel fetten Salats, haben wir Unterkünfte gesucht. Zwischenzeitlich wissen wir ja, dass man damit nicht früh genug beginnen kann. Im kommenden Jahr haben wir ab dem 28.12. bei Sabine unseren Lieblingsbungalow vorab reservieren lassen. Da wollen wir aber noch etwa zwei Wochen davor packen. Und dafür brauchen wir noch eine Unterkunft. Nach den aktuellen Erfahrungen müssen wir uns die Angebote mit etwas anderen Augen anschauen. Denn bloß weil ein Bungalow drei Terrassen hat, heißt das nicht, dass wenigstens eine davon als Sonnenplatz dienen kann. Erleben wir ja gerade selbst. Nach vielem Gucken und Vergleichen haben wir nun zwei Wohnungen gefunden, die scheinbar noch frei sind. Einmal in Puerto Naos, direkt an der Promenade – man fällt förmlich auf den Strand! Und einmal in Tazacorte – auch hier praktisch direkt am Strand. Auch wenn es uns in den Fingern juckt, Puerto Naos zu buchen, sind das für die zwei Wochen doch 400 Euro Unterschied… puuh… das ist happig. Also, soweit ist für morgen alles vorbereitet: Sollte bei Sabine noch ein anderer Bungalow in der Anlage für zwei Wochen frei sein, werden wir den auf jeden Fall nehmen. Wenn nicht, dann wird es eine der beiden oben erwähnten werden… mal schauen, wie es kommt.
Kommentare deaktiviert für Und ewig lockt Charco Verde
Heute am Samstag gibt es wieder Schäumchen Kaffee. Anschließend werden wir zu Fuß nach Los Janos. Dort frühstücken wir im smile – so der Plan. Der Fußweg geht ca. eine Stunde, so dass wir heute wieder genug Bewegung haben um die entsprechenden Kalorien nachzufüllen… hihi… Doch was für eine Enttäuschung, dass smile hatte geschlossen. Warum wieso weshalb, keine Ahnung, aber zu ist zu. Jetzt machten wir uns auf die Suche nach einem anderen Lokal, wir hatten schließlich Hunger! Das war aber alles andere als leicht, denn es war wieder die große Bühne aufgebaut und eine Veranstaltung fand statt. So waren praktisch alle uns bekannten Lokale und Restaurants schon überfüllt. Als wir langsam die Fußgängerzone verlassen, kommen wir noch am delizius vorbei, und fanden tatsächlich noch ein Plätzchen für uns. Hier haben wir dann auch gut und ausgiebig gefrühstückt. Beim Festplatz hatten wir vorher schon gesehen, dass es einen Stand für Cocktails gab. Den wollten wir uns natürlich nicht vor dem Frühstück genehmigen, aber jetzt war die Zeit gekommen. Da grad Pause auf der Bühne war, waren auch alle Stühle davor leer. So konnten wir uns mit unserem Mojito gemütlich in die Sonne setzen und ein klein wenig das Frühstück verdauen. Aber irgendwann mussten wir uns ja schließlich auch wieder auf den Heimweg machen. Die Sonne schien zwar immer noch, jedoch hat sich ein etwas kräftigerer Wind aufgemacht. Daheim angekommen erstmal Wasser getrunken-völlig unnormal für uns. Zum Abendbrot gab es dann nur noch etwas Melone, und wir mussten ja auch noch den Bach Sekt verkosten. Wir hatten gestern den Freixenet probiert und für super gut befunden. Für den Bach werden wir vermutlich etwas von unserem Honig opfern müssen. Als Extra Brut enthält er nur 6 g Zucker pro Liter Sekt – es geht eigentlich nur noch trockener mit drei Gramm Zucker pro Liter. Das ist dann der Brut Nature – trockener geht nicht. Und genau so ist es auch gekommen, allerdings haben wir zum süßen Zucker genommen, nachdem sich der Honig so garnicht auflösen wollte… wahrscheinlich auch für ihn zu trocken…
Kommentare deaktiviert für Smile – geschlossen :-(
Heute morgen schnell auf die Dachterrasse gegangen, um zu schauen wie es in Tazacorte aussieht. Während es hier bei uns noch gut 15° sind, scheint in tassacorte die Sonne. Also wie immer unser Käffchen getrunken und uns dann fertig gemacht. Frühstücken wollten wir dann in Tazacorte, beim Monte Carlo. Wir waren zwar gut eine Viertelstunde zu früh da, so dass der kiosko noch geschlossen hatte, aber wir konnten uns schon in die Sonne setzen. Kurz vor 12 Uhr kam dann schon die Bedienung und wir konnten ein Bier bestellen sowie unser Frühstück. Bei Petra war es ein Salat mit Lachs und Avocado, bei mir Hühnchenfleisch im Kartoffel Nest. Sehr interessante Zusammenstellung und auch das Nest aus kartoffelraspeln, so noch nie gesehen, hat jedoch super geschmeckt! Anschließend dann zum Strand etwas Sonne tanken und mal im Atlantik schwimmen. Fast drei Stunden haben wir so die Urlaubszeit herum bekommen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben. Hier aus dem Auto gestiegen, mussten wir schnell rein uns etwas wärmer anziehen. Man glaubt nicht, wie stark die Temperaturdifferenz auf die paar Meter ist. Dann noch etwas mit den Nachbarn gequatscht, die gerade ankamen. Abendbrot fertig gemacht und dann mucklich mit dem Tolino noch im Bett gelesen. Guts Nächtle.
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Nachdem wir heute erstmal die Terrasse gefegt haben, konnten wir gemütlich frühstücken. Der Sturm hatte ordentlich was von den Palmen gerissen.
Anschließend ging es zu Fuß nach Los Lianos. Der Fußweg geht ca. eine Stunde und wir haben uns ein Empfangs Bierchen redlich verdient. Die ganze Stadt ist im Weihnachtsfieber und ist total geschmückt. So schlendern wir dahin, trinken ein Bierchen und schauen uns Läden an. Zur Stärkung gab es Schrumpel-Kartoffeln und Knoblauchbrot.
Wieder daheim angekommen versuchten wir unsere Pizzen, die wir beim Ersteinkauf mitgenommen hatten, in der Mikrowelle mit Grillfunktion zuzubereiten. Das klappte soweit auch ganz gut.
Zum Tagesausklang schauten wir noch den Film „Lost in Fuzeta“.
Heute haben wir Gabriele unsere drei Lieblingsorte auf der Westseite gezeigt, El Remo, CharcoVerde und Puerto Naos. Was nicht vergessen werden darf ist zu erwähnen, dass Gabriele, ähnlich wie wir natürlich auch am Anfang, extrem beeindruckt war über die riesige Lava, die sich wie eine schwarze Decke über die Landschaft gelegt hatte. Daran zu denken, dass 10 oder 20 m unter der Lava mal ein komplettes Dorf, Häuser, Supermärkte befunden haben, ist schier unmöglich. In El Remo mussten wir feststellen, dass zumindest ein Einstieg ins Meer modernisiert wurde. Ansonsten lag es als verschlafenes Fischerdörfchen noch so vor uns, wie wir es in Erinnerung hatten. In Charco Verde war ebenfalls sehr starker Wind, und es zeigte sich, dass viele von den Sonnenschirmen, die mit Stroh bedeckt waren, komplett zerfetzt am Boden lagen. Hier muss wohl einiges an Sturmböen gewütet haben. Auch die Stege waren, ähnlich wie bei Schnee Wehen, mit Asche bedeckt. Über einen kleinen Fußweg konnten wir Gabriele „unsere“ Anlage zeigen. Jedoch nicht allzu lange, denn der scharfe Wind blies uns Aschepartikel auf die Haut, die wie kleine Nadelstiche wirkten. Dann noch die Gischt dazu- wir mussten schnell schauen, dass wir wieder runter zum Parkplatz kamen. Und jetzt geht es weiter Richtung Puerto Naos. Hier stellen wir erfreut fest, dass sowohl der Spar auf hat, als auch die beiden Kioske am Strand. Es stürmt zwar permanent, allerdings scheint die Sonne dabei was etwas ungewohnt für uns ist. Kennen wir doch Sturmböen nur einhergehend mit kaltem Wetter.
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Heute Start auf der Sonnenterrasse und ein Blick in das Aridane Tal. Gabriele hatte erstaunt festgestellt, dass die Sonne nicht scheint! Genauso verblüfft waren wir übrigens auch aber das Wetter hatte noch einige andere Kapriolen auf Lager, das sollten wir schon noch erleben. Aktuell war es zwar warm, jedoch bedeckt und ein Sturm war angekündigt worden. Mal schauen, wie es wird. Heute wollen wir mit Gabriele nach Tazacorte fahren. Am Hafen angekommen weht schon eine steife brise-zum Glück ist sie warm. Beim Blick hoch in die Caldera sahen wir schon, wie bedrohliche Wolken versuchten über den Bergrücken herüberzukommen. Beim MonteCarlo konnten wir noch gut und gemütlich Essen. Dann schlenderten wir noch den Strand entlang, bevor es auf den Heimweg ging.