Heute haben wir wieder mit einer Runde Walking angefangen – gibt einem so das beruhigende Gefühl schon früh am Morgen etwas getan zu haben. Dabei bekamen wir von einem der Arbeiter, die die Bananen ernten, einfach mal 4 Stück in die Hand gedrückt – richtig schön und natürlich lecker. Frischer geht es wirklich nicht!
Nach dem Frühstück sind wir dann in ‚unseren‘ Spar Markt von letztem Jahr gefahren, in Todoque bzw. gehört er schon zu La Laguna https://goo.gl/maps/PFdPZoBaCNhGTVcb8. Dort mal einen Großeinkauf gemacht, damit wir anschließend etwas länger ohne Einkauf auskommen.
Nachmittags…naja, eher schon etwas später Nachmittag, sind
wir noch bei unserem Strand baden und sonnen gewesen und ich habe abends noch etwas
in der Pfanne gebrutzelt.
Anschließend dann zugesehen, wie sich die Sonne verabschiedet hat – also gut’s Nächtle.
Gut geschlafen und wach geworden geht der Blick zuerst mal
raus durch das Fenster. Sonnenschirm, Atlantik und noch einen Rest vom
Vollmond…und das Rauschen von der Brandung, herrlich!
Flugs raus auf die Terrasse. Links sieht man bis nach el
Remo (grüner Kringel). Hierhin wollen wir auch mal walken. Eine Strecke sind
das 3 km – also überschaubar. Heute soll es jedoch nach Puerto Naos gehen. Beim
Blick nach rechts noch Reste vom Mond.
Gut geht’s los im Urlaub, kann man nicht anders sagen.
Also auf nach Puerto Naos, sind nur 2 km, dort gibt es
jedoch einen Spar-Supermarkt. Von dort aus dann zurück und endlich frühstücken.
Danach erstmal eine SonnenBadePause auf der Terrasse – müssen langsam anfangen
und haben uns natürlich brav mit 50er Sonnenmilch eingekremt. Ein kleiner
Salamander schaute uns interessiert zu – er brauchte sowas natürlich nicht.
Zum Nachmittag hin sind wir erneut zu Fuß nach Puerto Naos
gegangen. Jetzt mussten wir jedoch mal nachsehen, ob noch alle Geschäfte da
sind wie im letzten Jahr und ob das Bierchen noch schmeckt. Naja – natürlich
haben wir uns (fast) wie zu Hause gefühlt – ein schönes Gefühl.
Nach dem Rückweg sind wir noch eben zum Strand runter, um beim Kiosk noch etwas zu essen – tja, dafür waren wir dann etwas zu spät. Macht nix, ab nach Hause und dort ein zünftiges Rührei mit Schinken gemacht – auf dem Gasherd. Ja kann es denn was schöneres Geben? Neee…natürlich nicht!
Jetzt wollten wir dann doch mal kurz Fernsehen um zu wissen, was denn der Sturm ‚Sabine‘ daheim so alles angerichtet hat – puh, gut das wir keinen Tag später geflogen sind…
Naja – für so einen Urlaub kann man dann wenigstens einmal
früh aufstehen. Halb Vier war das Taxi da und kaum 5 Minuten später waren wir
schon an der S-Bahn Station Dortmund-Oespel. Möglichst langsam sind wir dann
zum Automaten hochgegangen, haben nochmal geschaut, ob der Zug auch fährt – und
dann gewartet…
Der Warnhinweis auf der Anzeige bestätigte uns, dass wir
wieder mal Glück gehabt haben – es wurde höchste Zeit, dass wir hier
verschwinden
Auf dem Flughafen angekommen haben wir noch bisken Zeit. Kurz geguckt, ob auch unser Flieger auf der Tafel steht – auch das ist gut und richtig so! Na denne – auf zum Frühstück. Leider hatten wir den Eindruck, als wenn es dieses Jahr nicht ganz so gut war als noch das Jahr zuvor. Auf dem Bild hat Petra noch gut lachen, aber da hatte sie auch noch nichts probiert. Aber man sieht dem Schinken schon an, dass es sich hier nicht um echten Bacon handelt bzw. das er richtig ausgelassen wurde – leider hat er auch so etwas schmierig geschmeckt
Halb Zwölf lokaler Zeit konnten wir schon den ersten Blick
durch die dreckigen Scheiben der Gangway hindurch auf Santa Cruze werfen. Dann
noch ein Blick zum Flieger, der uns sicher hier her gebracht hat und dann weiter
zum Gepäckband #1. Übrigens – man beachte den gelben Kringel rechts oben, der
die Temperatur anzeigt…
Jetzt schnell noch zu AVIS, den bestellten Mietwagen
abholen. Geht natürlich auch nicht alles so schnell, wie ich mir das so
vorgestellt hatte. War mir zunächst auch garnicht sicher, ob wir hier einen
neuen Vertrag abschließen werden oder der Vorbereitete, den wir vermeintlich
schon in Deutschland gebucht und bezahlt hatten. Aber – alles ging gut aus, es
sind halt Formalitäten zu erledigen, wie daheim auch.
Dann wieder 2 Ebenen hinunter in den Keller zu den
Parkdecks. Die kannten wir zwar schon von letztem Jahr, allerdings mussten wir
nun schon gefühlt die erste Wanderung hinter uns bringen, um zum Fahrzeug zu
kommen. Die Schrammen und Macken, die vorhanden waren, waren auch alle im
Vertrag eingezeichnet worden. Also – nun raus aus dem Flughafen und ab zum
nach-Hause-der-nächsten-2-Wochen.
Und natürlich gehört das hier auch dazu – das obligatorische Selfi in einer bestimmten Kurve auf dem Weg zur anderen Inselseite. Von heir aus können wir im Hinterghrund die Hauptstadt Santa Cruz erkennen.
Endlich angekommen mussten wir feststellen, dass die
Vormieter etwas unpünktlich waren und daher die Wohnung noch nicht fertig
geputzt war. Machte aber nix, da wir ja eh erstmal nach Puerto Naos zum
Einkaufen wollen.
Und dann konnten wir die gesamte Anlage und unsere
Unterkunft etwas näher begutachten. Die Bilder sind unterschiedlich gemacht
worden aber hier mal zusammengestellt – also nicht wundern.
Endlich ist es wieder soweit – mittlerweile ist es nun schon
das 3. Mal, dass wir im Februar dem Winter ein Schnäppchen schlagen und uns
davon machen Richtung Kanaren, genauer gesagt La Palma ist wieder unser Ziel.
Nachdem wir 2018 in Los Cancajos waren, mussten wir ja feststellen, dass die
Ostseite der Insel wetterbedingt für uns eher nicht ganz so prickelnd ist, auch
wenn der Urlaub richtig klasse war.
Letztes Jahr dann waren wir zwar auf der richtigen, der westlichen Seite bei Todoque,
allerdings etwas weiter vom Strand entfernt. So brauchten wir tatsächlich für
alles den zugehörigen Mietwagen.
Dies Jahr nun sollte es nach Charco Verde gehen. Schauen wir
mal, wie es wird.
Zunächst aber geht es am 7.2.20 ans Packen. Dieses Jahr nahm
auch Petra einen Rucksack anstelle eines Koffers fürs Handgepäck mit. Mal
sehen, ob es dann auch wirklich praktischer ist, wie wir uns das in der Theorie
vorstellen.
Ursprünglich wollten wir ja durchmachen, da gegen 3:30 Uhr das
Taxi kommt um uns zur S-Bahn Station OESPEL zu bringen. Aber da wir noch vor Mitternacht
fertig waren, haben wir dann doch noch ein kleines Nickerchen gemacht.
Ja genau – heute ist mal ganz doof. Das fängt schon mit dem
Wetter an und geht dann auch auf meine Gesundheit über. Am Vormittag war es
doch länger am Regnen, so dass wir erst nachmittags wieder an den Strand
konnten. So richtig viel gibt es an solchen Tagen dann doch nicht zu sehen,
aber bisken schon, bevor es abends dann ein lecker Essen gab. Ich musste mich
dann doch schon hinhauen, während Petra sich den Sonnenuntergang anschaute…und
fotografierte. Auch das gibt es hier nun zu sehen – viel Spaß dabei.
Heute machen wir uns mal auf zur „Inselhauptstadt“ Den Burg. Da auch heute wieder sehr starker Wind unterwegs ist, beschließen wir, mit Herrn Johann zu fahren. Die Stadt ist über 600 Jahre alt und entsprechend hübsche Häuschen finden wir vor. Der Parkplatz Parkeerplaats Waalderstraat bringt uns schon nah an das Zentrum. Aber ein Stück gehen wir noch die Waalderstraat entlang bis zur Fußgängerzone. Da wir mehr gebummelt als fotografiert haben, hier nur ein paar Bilder – und das war dann auch schon dieser Tag.
Nun mussten wir doch mal endlich auf den Leuchtturm rauf.
Auch heute war nochmal richtig gutes Wetter und es ging mit Sonnenschein los.
Angeblich sollte es montags immer etwas leerer sein, als an anderen Tagen in
der Woche – war auch OK. Hier wird man wohl nur im tiefen Winter alleine sein.
Interessant ist, dass der Leuchtturm doppelwandig ist. Der
erste Turm wurde im Krieg sehr stark beschädigt. Anstatt die Reste komplett
abzureißen, wurde der neue Leuchtturm um die alten Reste herum gebaut. Daher
gibt es einen schmalen Gang, praktisch als Rundgang, zwischen der Innen- und
Außenwand. So kann man auf der Innenwand noch die Einschusslöcher aus dem Krieg
sehen, da sie nie ausgebessert wurden. Der Ausblick war natürlich sehr schön!
Ja – und dann war da ja noch der Qualm. Er kam von der
gegenüberliegenden Insel. Vorher war uns schon aufgefallen, dass 2 Düsenjäger
in der Luft sind, die scheinbar immer so die gleichen Kreise fliegen. Zunächst dachten
wir uns nichts dabei – hier haben sie halt noch Flugzeuge vom Militär, die auch
funktionieren – schön. Und dann stellten wir fest, dass die Flieger über der
Insel bzw. über dem Brand kreisten. Aber da ich den Fotoapparat nicht dabei
hatte, konnten wir auch nicht sehen, was denn da wohl los ist. Viel später kam
des Rätsels Lösung: Das Gebiet ist ein Übungsgebiet der Luftwaffe. Dort wurde
beim Zielschießen jedoch das Ziel weiträumig verfehlt und stattdessen die Dünen
getroffen. Auch hier ist natürlich alles sehr trocken und so fing die Böschung
sofort Feuer.
Heute sind wir mal nach De Cocksdorp gegangen. Schön an der Küste lang und anschließend kleines Päusken im Ort. Auf dem Rückweg war dann Ebbe – und wir hielten nochmal beim Strandpavillon Kaap Noord. Sonst war heute nichts weiter außer – Urlaub.
Heute also der erste Tag. Zunächst kurz aus dem Bett gehupft um aus einer Kiste an der Rezeption die bestellten Brötchen zu holen. Gehört mit zur Anmeldung, dass man einen Zettel bekommt auf dem man für eine Woche Brötchen bestellt. Diese werden dann morgens in besagte Kiste gelegt und jeder kann sich daraus bedienen – also wer auch welche bestellt hat. Die sind ja dann auch schon bezahlt. Trotzdem hatten wir einen Morgen mal keine Brötchen – war wohl jemand auf der Durchreise und braucht noch Proviant – tja, so ist das manchmal.
Wir konnte schon auf der Terasse frühstücken und haben es uns richtig gut gehen lassen. Hatten auch noch Besuch bekommen, der war aber bisken scheu.
Vom Wetter her sollte dieser Samstag der beste Tag sein, daher haben wir ihn auch so lange es ging am Strand verbracht. Hier erstmal ein Foto, dass dem Titel Rechnung trägt – Strand bis zum Abwinken.
Wir sind einmal um den Nord-Zipfel gegangen. Füße im Wasser, Sonnenschein – einfach herrlich. Und natürlich immer der Leuchtturm in Sichtweite.
Dann viel uns noch ein Phänomen auf – im ablaufenden Wasser schwammen irgendwelche schwarzen Pünktchen mit. Waren keine Pünktchen – waren sowas wie kleine Krabben mit Eigenheim auf dem Rücken. Sehr interessant – aber seht selbst. Hier sind ein paar Bilder vom Tage.
Hier noch ein paar Bilder im Hochformat – sind irgendwie immer schlecht einzubinden. Aber diese Muster, die das ablaufende Wasser so erzeugt sehen schon interessant aus.
Auf einem der obigen Bilder sind schon diese schwarzen Stippen zu sehen. Hier begleiten wir mal einen dieser Stippen auf dem Weg zum Meer.
Und dann hat Petra noch den Spruch des Tages gefunden, der aber auch sowas von zutreffend war
Es ist immer
gut, noch etwas Urlaub zu haben, auch wenn immer mal wieder gesagt wird, ich
hätte viel mehr Tage als andere.
So haben wir
uns 1 Woche zum Anfang September gegönnt. Ursprünglich war so MäckPomm in die
nähere Auswahl gekommen. Doch dann schwärmte eine Kollegin von Texel. Ihre
Eltern waren dort und sie besuchte sie auf einen kurzen Besuch über ein
Wochenende. So dachten wir – warum eigentlich nicht.
Schnell war
von Freitag, 30.08.2019 bis Freitag, 6.09.2019 eine Woche gebucht. Und zwar im
„Dune Park and Camping Robbenjager“.
Puh…und das
erste Mal davon profitiert, dass wir so alt sind: 65 Euro preiswerter für Ü55.
Muss man sich aber auch erstmal dran gewöhnen, ich sag’s Euch.
Also – das
Chalet Newport 22 sollte es sein. Hier auf dem Bild ist es beim roten Pfeil zu
sehen. Die grüne Umrandung zeigt die eigene Terrasse. Dort war morgens,
zumindest zu dieser Jahreszeit, die Sonne, sodass wir entspannt frühstücken
konnten – wenn auch nicht jeden Tag, da auch die Sonne mal woanders zum Einsatz
gerufen wurde…
Auf jeden
Fall können wir dieses Chalet jedem nur wärmstens empfehlen! Obwohl ich
unsicher war, da ja direkt der Weg vorbei geht und gegenüber die sanitären
Anlagen sind. Aber es kann aufgrund der Hecke keiner direkt auf die Terrasse
schauen, wie es bei den anderen Chalets so der Fall ist.
Als
Reiseroute wurde sowohl von Maps als auch von unserem Garmin eine Route über
Amsterdam vorgeschlagen, janee – is klar…freitags…super Idee. Also flugs eine
eigene Route erstellt, bei der man auch ‚übers Wasser‘ fahren musste – sehr
spannend, wie es so in Echt aussieht.
Ui – ca. 4,5
Stunden, dann noch ca. +25 Minuten je nachdem, wann wir die Fähre erwischen
(fährt alle 30 Minuten zu dieser Zeit) sowie nochmals so ca. 40 Minuten, da wir
unterwegs noch bisken Frühstücken wollten. Aber was soll’s – haben ja Urlaub!
Also –
Freitag, 30.August 2019, gegen 8 Uhr – es geht los. Herr Johann ist gepackt und
hat hinten noch Rosi und mein Fahrrad (nein, es hat immer noch keinen Namen!)
auf dem Träger.
Nachdem wir
dann zwischendurch bei einem goldenen Doppelbogen ein Frühstück hatten, waren
wir gegen 12 Uhr so ziemlich auf der Hälfe der ‚Wasser Straße“ angekommen. Dort
gibt es ein kleines Restaurant „Roadhouse Checkpoint Charlie“.
So sieht die ‚Wasser-Straße‘ dann aus, wenn man darüber fährt. Bisken stört der Bügel der Frontscheibe – aber da waren die Arme einfach etwas zu kurz…hüstel…hüstel…
Von hier
dauerte es nochmal 1,5 Stunden, bis wir ‚unsere‘ Fähre das erste Mal zu sehen
bekamen.
Was für ein Gewusel, bis alle Fahrzeuge die Fähre verlassen hatten. Da hatten wir noch etwas Zeit uns zu sonnen.
Die
Überfahrt selbst ging sehr schnell – kaum 20 Minuten später sahen wir schon den
Anleger auf der Insel Texel – nun waren wir angekommen!!
Einmal drüben angekommen brauchte es nur noch ne halbe Stunde, bis wir oben im Norden der insel angekommen sind – und da sahe wir auch schon das Schild
Jetzt mussten wir uns erstmal unsere Unterkunft anschauen.
Und sie erfüllt alle unsere Erwartungen. Komplett eingerichtet, schöne
Holzmöbel. Schönes Badezimmer und ein Bett mit guten Kissen – und ein Schwebetürenschrank
ist auch dabei. Zwar brauchten wir kein Kinderzimmer, aber da konnten wir
unsere Koffer und Taschen unterbringen.
Neben dem Fernseher stand noch ein Tablett, mit dem man alle
wichtigen Informationen sowie lohnenswerte Ziele auf der Insel nachsehen konnte.
Na und dann auf dem Esstisch – eine Begrüßungskarte, handgeschrieben!, sowie
eine Tüte Chips und einen Likör – beides Texel Produkte. Na so etwas haben wir
bisher nicht erlebt!
Schnelles Auspacken war angesagt, damit wir sofort an den Strand konnten. Naja – ganz so schnell dann doch nicht, da wir uns im Restaurant, das zum Platz gehört, erst mal ein Willkommensbier genehmigen mussten.
Aber dann ging es sofort weiter – immer Richtung Leuchtturm und dann links daran vorbei 🙂
Und dann konnten wir auch noch zusehen, wie die Flut kam… Und damit ist dann tatsächlich schon der erste Tag vorbei und es ging müde ab ins Bett – t’schüss bis morgen 🙂
Puh…so sah es also aus, wenn die große Flut kommt!Naja – in diesem Falle eher noch ein kleines Rinnsal