So hatte uns Wetteronline den heutigen Tag versprochen – und so wurde er auch. Das muss man ja auch mal sagen dürfen, dass die Vorhersage des Tages am Morgen tatsächlich auch eingetroffen ist.
Also – ab an den Strand und ins Wasser abends dann Grillen und noch ein Bierchen am Teichhof.
Doch bevor der Tag so richtig startete, bin ich heute mal nicht schwimmen gewesen, sondern habe mal mit dem Fahrrad eine grössere Runde gedreht. Damit war dann auch der Grundstein für ein ausgiebiges Frühstück gelegt und der Tag konnte kommen.
Im Uhrzeigersinn ging es über Altenteil, Wenkendorf, Gammendorf, Landkirchen, Lemkendorf, Petersdorf, Schlagsdorf zurück nach Westermarkelsdorf
Naja – nicht wirklich, aber zumindest sollten wir heute etwas über die Steine auf fehmarn erfahren. Bei Jutta Hahn haben wir eine geologische Strandführung mitgemacht. Der erste Teil war eher ein Theorieblock, in dem zunächst mal so die ganzen Zusammenhänge zwischen Muränen, Gletscher und Vulkangestein erläutert wurde, immer schön mit Beispielsteinen, die Jutta mitgebracht hatte.
Im zweiten Tweil dann ging es an den Strand. Schon verblüffend wenn man feststellt, dass es zu jedem Stein etwas zu sagen gibt – oder das es einfach ´nur´ ein Feuerstein ist. Wie ca. 80% aller Steine am Strand. Ach ja – man solle sich nicht nach Bernstein bücken. Das ist schlecht fü den Rücken und praktisch auch ausgeschlossen, dass es welchen hier am Strand gibt
Trotz der bedrohlichen Wolken hielt sich das WetterUnsere Ausbeute besteht weitesgehend aus Hühnergöttern – also Feuersteinen mit mindestens einem Loch durch das man schauen kannSehr unscheinbar aber doch etwas besonderes
Oben der stein hat einen besonderen Namen. Den kann man sich gelegentlich mal hier anhören, sobad ich ie datei hochgeladen bekomme. Schreiben ist kaum möglich…
Am späten Nachmittag dann sind wir mit dem Fahrrad noch nach Lembkenhafen gefahren zum obligatorischen bescuh der Aalkate. Und mit diesem lecker Abendbrot beschließen wir auch diesen Tag.
So hatten wir uns das vorgestellt: Wie im letzten Jahr gemütlich nach Orth fahren, dort dann im Hafen im Freien ein richtig gutes Frühstück geniessen.Dann morgens der Blick in den Himmel – das ließ schon nicht gutes erahnen:
Und so sah es auf dem Regenradar aus. Permanent schrammte da die Regenwolke an der Westküste von Fehmarn vorbei. Mit etwas Glück konnten wir es schaffen, noch trocken nach Orth zu kommen.
Am Ende mussten wir dann noch richtig Gas geben, aber wir hatten es dann doch geschafft, bevor es anfieng etwas zu regnen. Und das Frühstück ist es allemal Wert!
Der Himmel über dem Hafen Orth, als wir eintrafen – duster aber trocken!!Hier fehlt schon etwas vpmo Frühstück bevor uns einfiel, diesen unwiederbringlichen Moment für die Nachwelt zu erhalten…hihi…
Nach gut 2 Stunden haben wir uns dann doch mal wieder bewegt und bequemt, den gastlichen Ort zu verlassen. Naja – so ganz überraschend war es nicht, als uns dann auch auf dem Rückweg die Motivation – sprich das Wetter – im Nacken saß:
Zunächst sah es so aus, als würde sich das Wetter auf der Ostseite der Insel aufhalten. Das änderte sich jedoch und wir mussten schlußendlich doch wieder feste in die Pedale treten, um trocken anzukommen.
Abends drehten wir noch eine kleine Runde und dann war auch dieser schöne Tag schon wieder beendet.
Wie unschwer zu erkennen gab es gestern keinen Beitrag. Gab nichts zu berichten. Ich habe die erste kleine Runde mit dem Rad gedreht und Petra den 2. Tag auf dem Markt. Nach dem abbauen und der ausgiebigen Verabschiedung ging es dann auch schon zurück.
Heute dann das erste Mal Frühstück auf der Terrasse.
sehr überschaubar
Wenn man einmal dem Raps Honig von Fehmarn verfallen ist, dann kann so ein Frühstück sehr übersichtlich aussehen🤩😋
Und weil das Wetter grad so schön ist, sind wir natürlich direkt an den Strand. Dort haben wir es gut 2 Stunden ausgehalten, bevor wir und auf die Suche nach einer Tankstelle begeben haben. Der Flüssigkeitshaushalt musste dringend wieder angepasst werden🍻
Da wir ja auch unseren Lotusgrill mitgenommen hatten, konnten wie abends auch noch bei tief stehender Sonne Grillen🥓🥩.
Und erst im Anschluss daran liegen vor unserer Nase auch noch ein paar Rehe über die Wiese. Das war dann auch schon der heutige Tag. gut’s Nächtle von der Insel.
Tja – unsere Befürchtung was die Qualität des gestrigen Essens anging, hat sich noch viel schlimmer bewahrheitet. In der Nacht musste ich mehrfach die Toilette besuchen – es fand quasi eine innere Reinigung durch alle Öffnungen statt…nicht sehr angenehm und ärgelich zugleich, da es ausschliesslich vom Essen gekommen sein kann. Da sich Petra und mein Essen nur bei den Bratkartoffeln und den Pilzen unterschied, wird hier wohl irgendwo etwas nicht ganz sauber gewesen sein.
Petra fuhr dann auf den Markt und ich versuchte mal festzustellen, wie lange man eigentlich in so einem Bett liegen kann.
Heute stand bisken Einkaufen und anschliessend der Zeltaufbau beim Landlord auf dem Programm. Also nichts dolles – das Wetter gab auch kaum andere Optionen her.
Das ist der kleine aber feine Kunsthandwerkermarkt
Diesmal gab es dirket 2 Neuerungen bein Aufbau des Zelts. Hier erstmal das Bild:
Bisher hat hinten immer der Kleiderständer gestanden, auf den dann noch einige teile gehängt wurden. Aber – so praktisch der neue Ständer auch ist, hat er doch weniger Platz in der Breite. Daher kam Petra auf dei Idee, hinten noch eine Querstange zu befestigen. Dort können ja dann weitere Stücke Ufgehängt werden. Also sind wir schon am ersten Tag in einem Campingladen gefahren und haben so eine stange, auseinander zu ziehen natürlich, zu besorgen. Dann kam da noch eine kleine stange dazu, die in der Mitte von oben kommt und dafür sorgt, das sich bei der Länge nichts durchbiegen kann. Und wie das Ergebnis zeigt, war es eine tolle Idee!
Vorne rechts dann die 2. Errungenschaft – ein Tisch. Naja, es ist ein Rolltisch, der komplett zuerlegt werden kann. Hat den Vorteil, dass er quadratisch ist was bei Regen, wenn er ins Zelt geholt wird, etwas mehr Platz zum darum herum gehen lässt.
Abends dann gignen wir in die Kartoffelscheune in Petersdorf. Das war leider nicht so gut, wie wir es eigentlich in Erinnerung hatten. Sowohl die Reibekuchen als auch die Bratkartoffeln waren TK Ware – sowas kann natürlich auch schmecken – tut es jedoch nicht automatisch, wie wir feststellen mussten.
Das ist praktisch schon ein Ritual, dass einmal während des Urlaubs das Kaffee Katharinenhof besucht wird. Dort gibt es einen richtig tollen Windbeutel mit dem unterschiedlichsten Zutaten, ob Grütze, Kirschen oder ausschließlich Eierlikör… für jeden ist da etwas dabei. 😋
Da wir dafür auf die andere Seite der Insel müssen, kamen dann insgesamt 55km Fahrstrecke zusammen. Wir finden das für uns ungeübte Freizeit Radler schon ganz gut😊
Das ist die Hinfahrt zum Windbeutel
Doch bis zum Ziel war es ja noch ein weiter Weg. Zunächst ging es an einem Rapsfeld vorbei, das den Eindruck erweckte, als würde es komplett summen, so laut konnte man die Bienen hören😍
Und natürlich kamen wir auch an unsere y Schatzkammer vorbei, wo es immer viele Accessoires gibt, die es Wert sind mindestens mal begutachtet zu werden…
Dann hatten wir endlich unsere Ziel erreicht🤩
Auf dem Rückweg dann noch ein schnelles Foto von Rosi, wie das alte, aber neu gestrichene Fahrrad von Petra heißt:
Darf ich vorstellen, Rosi ist mein Name😚
Am Ende waren es dann 55km, die wir über dem Tag ab geradelt haben. Entsprechend müde sind wir auch ins Bett gefallen😴😴
Bei einem Wanderimker haben wir uns heute mit Honig eingedeckt. Es ist schon die neue’Ernte‘. Die Waben wurden automatisch vom Wachs Deckel befreit und dann geschleudert. Petra konnte mal direkt bei den entfernten Deckeln probieren. Noch früher kann man den Honig garnicht kosten✌😋
Hier werden die Waben vom Deckel befreitPurer Honig!
Auf dem Rückweg kamen wir dann an einer Fahrrad Reparatur Station vorbei. Wir hatten sowas noch nicht gesehen, gute Idee👍
Und zum Schluss noch ein Bild von Rosi, das Zweit- Rad von Petra.